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Munich Fashion Week
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Munich Fashion Week c/o b.seen GmbH
Vertragsgrundlagen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026
Übersicht
  1. Geltungsbereich
  2. Vertragspartner & Begriffe
  3. Leistungen
  4. Vertragsschluss
  5. Preise & Zahlung
  6. Tickets & Widerruf
  7. Änderungen & Absage
  8. Mitwirkung Partner
  9. Nutzungsrechte
  10. Hausrecht
  11. Haftung
  12. Datenschutz
  13. Schlussbestimmungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Munich Fashion Week c/o b.seen GmbH, Mandlstraße 26, 80802 München (nachfolgend „Veranstalter“, „wir“ oder „uns“) und ihren Vertragspartnern im Rahmen der Munich Fashion Week (MUCFW), der Marke Perfect Runway sowie damit verbundener Veranstaltungen, Leistungen und Angebote.

Geltungsbereich

Diese AGB gelten für sämtliche Verträge, Leistungen und Angebote des Veranstalters gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) und Unternehmern (§ 14 BGB), soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Vertragspartners werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Veranstalter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Individuelle Vereinbarungen (z. B. Kooperations- und Partnerverträge) haben Vorrang vor diesen AGB.

Vertragspartner & Begriffsbestimmungen

Veranstalter ist die Munich Fashion Week c/o b.seen GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Bouya Kiangani Ndombasi.
Partner sind Unternehmen und Organisationen, die mit dem Veranstalter eine Kooperations-, Sponsoring- oder Ausstellervereinbarung schließen.
Besucher sind natürliche Personen, die Tickets erwerben oder als Gäste an Veranstaltungen teilnehmen.
Designer:innen / Aussteller sind Personen und Marken, die ihre Kollektionen oder Produkte im Rahmen der Veranstaltung präsentieren.

Leistungen des Veranstalters

Der Veranstalter organisiert und vermarktet Mode- und Lifestyle-Veranstaltungen, insbesondere die Munich Fashion Week, einschließlich Konzeption, Projektmanagement, Show-Koordination, Guest- und Ticketmanagement sowie Marketing und Kommunikation.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem individuellen Vertrag, dem Angebot oder der Buchungsbestätigung.
Der Veranstalter ist berechtigt, zur Erbringung der Leistungen Dritte (Subunternehmer, Dienstleister, Medien- und Locationpartner) einzusetzen.

Vertragsschluss

Die Darstellung von Leistungen und Angeboten — auf der Website, in Sales-Dokumenten oder in der Kommunikation — stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.
Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Veranstalter eine Bestellung, Buchung oder ein Angebot ausdrücklich bestätigt (z. B. per E-Mail, Buchungsbestätigung oder durch beidseitige Unterzeichnung eines Vertrags) oder mit der Leistungserbringung beginnt.
Bei Online-Ticketbuchungen kommt der Vertrag mit Abschluss des Bestellvorgangs und Anzeige der Bestätigung bzw. Zusendung der Tickets zustande.

Preise & Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise. Preise gegenüber Unternehmern verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer; Preise gegenüber Verbrauchern verstehen sich inkl. Umsatzsteuer.
Sofern nicht abweichend vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
Bei Zahlungsverzug ist der Veranstalter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.
Tickets werden grundsätzlich vor der Veranstaltung vollständig fällig.

Tickets, Teilnahme & Widerrufsrecht

Tickets berechtigen zur einmaligen Teilnahme an der jeweils bezeichneten Veranstaltung. Eine gewerbliche Weiterveräußerung oder ein Weiterverkauf zu einem höheren als dem aufgedruckten Preis ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters untersagt.
Der Veranstalter kann Einlass- und Altersbeschränkungen sowie ein Hausrecht (siehe § 10) festlegen.
Widerrufsrecht: Bei Verträgen über die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, die für einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorgesehen sind, besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein gesetzliches Widerrufsrecht. Dies betrifft insbesondere den Erwerb von Tickets für eine terminlich festgelegte Veranstaltung.
Für sonstige im Fernabsatz geschlossene Verbraucherverträge gilt das gesetzliche Widerrufsrecht; eine gesonderte Widerrufsbelehrung wird in diesen Fällen bereitgestellt.
Eine freiwillige Rücknahme, ein Umtausch oder eine Erstattung von Tickets außerhalb der gesetzlichen Fälle erfolgt nicht, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart oder im Bestellprozess ausgewiesen wird. § 7 (Programmänderungen, Absage & höhere Gewalt) bleibt unberührt.

Programmänderungen, Absage & höhere Gewalt

Der Veranstalter ist bemüht, das angekündigte Programm umzusetzen, behält sich jedoch aus sachlich gerechtfertigten Gründen Änderungen von Programm, Ablauf, Mitwirkenden, Flächen oder Örtlichkeiten vor, soweit diese den Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht wesentlich verändern und für den Vertragspartner zumutbar sind.
Muss eine Veranstaltung aus Gründen abgesagt oder verschoben werden, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat — insbesondere höhere Gewalt, behördliche Anordnungen, Pandemie, Naturereignisse — ist eine Haftung des Veranstalters ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Im Fall einer ersatzlosen Absage durch den Veranstalter werden bereits gezahlte Ticketentgelte erstattet. Weitergehende Ansprüche (z. B. Reise- oder Übernachtungskosten) sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Mitwirkungspflichten der Partner & Aussteller

Partner, Aussteller und Designer:innen stellen die zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Materialien (z. B. Logos, Bildmaterial, Texte) sowie Freigaben rechtzeitig und in geeigneter Form bereit.
Der Vertragspartner sichert zu, dass die überlassenen Inhalte frei von Rechten Dritter sind bzw. die erforderlichen Nutzungsrechte bestehen, und stellt den Veranstalter insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
Verzögerungen, die auf unterlassene oder verspätete Mitwirkung zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten des Veranstalters.

Nutzungsrechte & Content

Im Rahmen der Veranstaltung entstehen Foto-, Video- und sonstige Medieninhalte. Soweit nicht abweichend vereinbart, räumen sich die Parteien gegenseitig nicht-exklusive, zeitlich und räumlich unbegrenzte Nutzungsrechte an gemeinsam entstandenen Inhalten zu Kommunikations- und PR-Zwecken ein.
Rechte Dritter, insbesondere Persönlichkeitsrechte von Gästen, Models und Künstler:innen, bleiben unberührt.
Mit dem Betreten der Veranstaltung erklären sich Besucher damit einverstanden, dass im Rahmen allgemeiner Veranstaltungsdokumentation Bild- und Tonaufnahmen entstehen können. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.
Eine kommerzielle Weiterverwertung von Inhalten an Dritte bedarf der beidseitigen schriftlichen Zustimmung.

Hausrecht & Veranstaltungsbedingungen

Während der Veranstaltung gelten das Hausrecht des Veranstalters bzw. des jeweiligen Locationbetreibers sowie etwaige Sicherheits- und Einlassbestimmungen.
Den Anweisungen des Veranstaltungspersonals ist Folge zu leisten. Der Veranstalter ist berechtigt, Personen bei Verstößen gegen die Veranstaltungsbedingungen, bei Gefährdung des Veranstaltungsablaufs oder anderer Gäste ohne Erstattung des Ticketentgelts des Veranstaltungsortes zu verweisen.

Haftung

Der Veranstalter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
Bei der leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz und im Falle übernommener Garantien.
Soweit die Haftung des Veranstalters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Mitarbeitern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen.

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten sind in unserer Datenschutzerklärung geregelt.

Schlussbestimmungen

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie individueller Verträge bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts gewährte Schutz nicht entzogen wird.
Ist der Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten München.
Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
© 2026 Munich Fashion Week c/o b.seen GmbH · Stand Juni 2026
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